EST – Ergotherapeutisches Sozialkompetenztraining in der Gruppe von B. Menke und St. Löcker

Für wen ist das EST?

Dieses Konzept ist für Kinder, die Schwierigkeiten im Sozialverhalten haben, welche in der Schule, zu Hause und / oder in der Freizeit beobachtet werden.


Was kann durch das EST gefördert werden?

  • Aufbau von Selbstvertrauen
  • Steigerung der Frustrationstoleranz
  • Umgang mit Konfliktsituationen / Problemlösefähigkeiten
  • Strategie zum Abbau von aggressiven Verhaltenszügen
  • Ausdrücken von Gefühlen
  • genauere Selbst- und Fremdwahrnehmung
  • realistische Selbsteinschätzung
  • Beziehungsaufbau und Kommunikation
  • Äußern von Wünschen und Bedürfnissen

Wie wird das Konzept durchgeführt?

Vor der Aufnahme der Gruppentherapie müssen zum Aufbau von Basisfertigkeiten mindestens 10 Einzeltherapiestunden durchgeführt werden. Eine enge, alltagsnahe Elternanleitung ist wichtiger Bestandteil der Einzel- und folgenden Gruppentherapie.
Die Gruppe besteht aus 5 Kindern im Grundschulalter (1. - 4. Klasse, Jungen und Mädchen gemischt, unterschiedliche Störungsbilder), die von zwei Therapeutinnen geleitet wird.

Es umfasst 16 Einheiten psychisch-funktioneller Gruppentherapie (inkl. zwei Elterngesprächen).

Jede Stunde baut sich nach einer gleichbleibenden Struktur auf:

  • Begrüßungsritual
  • Wochenprotokoll besprechen
  • Trainingsaufgaben der letzten Einheit wiederholen
  • Theoriephase: kognitives Erarbeiten
  • Trainingsphase: Erproben des Erarbeiteten
  • neue Trainingsaufgabe für zu Hause erarbeiten
  • Verabschiedungsritual mit Lobdusche
  • 15 Minuten Elterngespräch mit einem der zwei Therapeuten in der Gruppe
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